Dienstag, 14. Januar 2014

AKW Neckarwestheim -Eine geologische Zeitbombe

Danke an die BI AntiAtom Ludwigsburg (www.antiatom-ludwigsburg.de ) welche diese Veranstaltung durchführte und uns zur Verfügung stellt!



AKW Neckarwestheim
Eine geologische Zeitbombe
Bildvortrag und Diskussion Dr. Hermann Behmel
Geologe, Baugrunduntersuchungen
In einem nicht mehr benötigten Steinbruch wurden die beiden Blöcke des AKWs gebaut. Bereits damals wurden die geologischen Risiken des Untergrundes weitgehend ignoriert. Bis heute werden durch ständiges Abpumpen des Grundwassers enorme Mengen an Mineralien ausgewaschen. Der Kühlturm sackt regelmäßig ab. Das Risiko im Untergrund wächst täglich. Die Stabilität bei einem möglichen Erdbeben basiert nur noch auf Treu und Glauben. Ein gut verständlicher und anschaulicher Vortrag wird diesen Glauben erschüttern. Das Besigheimer Loch (2002) und andere Dolinen werden gezeigt. Dr. Hermann Behmel war von 1972 bis 2002 der Akademische Direktor und Geschäftsführer des Instituts für Geologie und Paläontologie an der Universität Stuttgart. Sein Spezialgebiet ist die Untersuchung von Baugrundrisiken.
 

 
1. Kernkraftwerk Neckarwestheim, eine geologische Zeitbombe - auch ohne Erdbeben, Dr. Hermann Behmel, 04.12.2013, Teil 1:
Standortwahl und Baugrundrisiken
 
2. Behmel, 04.12.2013, Teil 2: Natürliche Hohlraumbildung unter dem AKW
 
3. Behmel, 04.12.2013, Teil 3: Hohlraumbildung unter dem AKW durch Eingriffe des Menschen
 
4. Behmel, 04.12.2013, Teil 4: Wie verschlechtern die Hohlräume die Stand- und Betriebssicherheit des Kernkraftwerkes?
 
5. Behmel, 04.12.2013, Teil 5: Sind die Grundlagen für die Bau- und Betriebsgenehmigungen entfallen?

Freitag, 10. Januar 2014

Informationsveranstaltung „Energiezukunft“

Die Bürgerinitiative Mahnwache für Atomausstieg trifft sich am Montag, 20. Januar 2014 um 18:00 Uhr am oberen Marktplatz beim Rathaus zu einer anschließenden Informationsveranstaltung „Energiezukunft“ bei den Stadtwerken Freudenstadt von 18:10 bis 20:00 Uhr. Die ursprünglich geplante Informationsveranstaltung war am Montag, 09. Dezember 2013 überraschend ausgefallen.



Sonntag, 29. Dezember 2013

Jahreswechsel, Winterpause und neue Termine

Liebe Freunde und Freundinnen,
liebe Leser,

die Bürgerinitiative Mahnwache für den Atomausstieg Freudenstadt macht Winterpause.

Die letzten Jahre habe gezeigt, dass in den kalten Wintermontagen es nicht sonderlich "wirtlich" ist am Rathauseck.
Es wird ab und an eventuell einen "Stammtisch" im trockenen geben bis die erste Mahnwache am Montag 3.3.2014 zur gewohnten Uhrzeit auf dem Marktplatz stattfindet.

Bis dahin möchte ich euch ein paar Worte zum Nachdenken mitgeben (geklaut vom Rundbrief des www.pro-nationalpark-schwarzwald.de )

"Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden." John Ruskin 
Herzliche Grüße,
Dietmar Lust


Sonntag, 20. Oktober 2013

Steht die Welt am Abgrund- und sagt es uns keiner?

Ja- ich stelle diese Frage bewusst in den Raum.
Werden wir bewusst "dumm" gehalten um nicht in Panik auszubrechen? Oder ist die Hilflosigkeit so übermächtig, dass es bewusst verdrängt wird?

Die Situation in Fukushima ist mehr als kritisch. Verschiedene Berichte von Forschern bestätigen den Verdacht, dass die Bergung der Brennstäbe in Fukushima mehr Gefahr bergen als wir uns vorstellen können:

Fukushima: „Die Wahrscheinlichkeit, dass die Rettung gelingt, geht gegen Null“

"Der gefährlichste Moment in der Geschichte der Menschheit"

Die wichtigste Aufgabe der Menschheit sollte in den nächsten Jahren sein GEMEINSAM an diesem Problem zu arbeiten. Es wird die Aufgabe der Weltbevölkerung sein sich nun zu solidarisieren und alle Anstrengungen darauf zu lenken die Büchse der Pandora welche wir geöffnet haben mit der Atomkraft, zu schließen. Es gibt nicht viele Experten die ihren Input dazu geben können wir die Situation in Fukushima ins Positive gelenkt werden kann. Diese sollten mit der Unterstützung aller Staaten (jeder wie er kann) den Prozess unterstützen.

Wir haben die Welt nur von unseren Kindern geborgt. Passen wir darauf auf. 

Sonntag, 31. März 2013

Merkels Sargnagel

... so lautet der Titel eines Artikels in der TAZ vom Montag 25.3.2013.

Dem ist leider nix mehr hinzuzufügen!

Auch zwei Jahre nach der Energiewende ist das Verhältnis der Regierung Merkel zu erneuerbaren Energien widersprüchlich. An manchen Tagen lobt sie den Wechsel zu Wind- und Solarenergie geradezu in den Himmel. Um dann, kurz darauf, zur Vorsicht zu mahnen, sich darüber zu beklagen, dass alles zu schnell gehe, und die EEG-Umlage für zu hohe Energiepreise verantwortlich zu machen. 
.... 
Lest selber hier weiter