Altmaiers heutiger Putschversuch gegen die Erneuerbaren Energien
Es lohnt sich dies mal durch zu lesen, was Kollege Fell zu Altmeiers "Putschversuch" schreibt.
So nicht Herr Altmeier!
Dietmar
Hier postet eine Gruppe mündiger Bürger zum Atomausstieg und verschiedenen Projekten zur lokalen Energiewende im Landkreis Freudenstadt
Dienstag, 29. Januar 2013
Dienstag, 18. Dezember 2012
Philippsburg und seine Problem
Unglaublich:
Gestern auf der 70 Mahnwache habe ich über einen anonymen Brief eines Mitarbeiters aus Philippsburg gesprochen:
Unser Fazit gestern war, dass die Aufsichtsbehörden hier komplett versagen.
Gestern auf der 70 Mahnwache habe ich über einen anonymen Brief eines Mitarbeiters aus Philippsburg gesprochen:
Mitarbeiter werfen EnBW Atom-Schludereien vorHeute dann die entsprechende Meldung aus dem Umweltministerium:
Minister besorgt über EnBW-Sicherheitskulturich bin echt gespannt was hier nun rauskommt.
Unser Fazit gestern war, dass die Aufsichtsbehörden hier komplett versagen.
Fehlanzeige Katastrophenschutz
Was wir in unseren Vorträgen und Ausarbeitungen schon im Kleinen festgestellt haben, hat die IPPNW hier sehr gut aufgearbeitet:
Bundesamt für Strahlenschutz bestätigt Kritik der IPPNW
In Deutschland gingen Experten bislang davon aus, dass nur "über mehrere Stunden oder Tage" (Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit GRS: bis zu 50 Stunden) radioaktive Stoffe freigesetzt würden. Diese Annahme widerspricht den Erfahrungen aus den beiden großen nuklearen Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima.
Bei den beiden nuklearen Katastrophen dauerte die Phase der nuklearen Freisetzung viel länger: Tschernobyl: 26. April 1986 – 06. Mai 1986, 11 Tage; Fukushima: 12. März. – 06. April 2011, 25 Tage. Die Forscher des Bundesamts für Strahlenschutz spielten deshalb Szenarien über jeweils 15, 25 oder 30 Tage mit den jeweiligen radiologischen Auswirkungen durch. Ergebnis: Die zu erwartende Verstrahlung ist viel größer als in den Notfallplänen vorgesehen. Bisher existieren Evakuierungspläne nur bis 25 Kilometer. Laut Studie würden aber große Gebiete (bis zu 170 km) radioaktiv belastet. Menschen dürften ihre Häuser über Wochen nicht verlassen.
Wenn eine anhaltende Freisetzung von radioaktivem Spaltmaterial vorliegt, muss man mit häufig wechselnden Windrichtungen rechnen, was zur Folge hätte, dass die Notfallmaßnahmen schnell an ihre Grenzen kämen. Die Jodprophylaxe für Kinder und Schwangere müsste nicht einmalig, sondern wegen der anhaltenden Jod-131-Emission über fünf Tage durchgeführt werden.
Auch der Eingreifsrichtwert von 100 mSv (über ein Jahr)für die dauerhafte Umsiedlung in Deutschland muss laut Bundesamt für Strahlenschutz anhand der japanischen Erfahrungen neu diskutiert werden. Eine Absenkung auf 20 mSv wie in Japan würde die Zahl der zu Evakuierenden vervielfachen.
Die IPPNW hat die Innenminister anlässlich ihrer Herbsttagung in Rostock in einem Offenen Brief aufgefordert, alle Atomkraftwerke in Deutschland abzuschalten. Nur so könnten Bürgerinnen und Bürger geschützt werden.
Den Offenen Brief an die Innenminister finden Sie unterhttp://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/offener_brief_innenminister_30112012.pdf
Ein IPPNW-Hintergrundpapier mit Grafiken zu Katastrophenschutz-Radien und radioaktiven Belastungen für Erwachsene und Kinder am AKW Gundremmingen finden Sie unterhttp://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/20121130_Hintergrundpapier_Katatrophenschutz.pdf
Pressekontakt: Angelika Wilmen, Tel. 030 – 698 074 15, Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW), Körtestr. 10, 10967 Berlin, www.ippnw.de
Freitag, 14. Dezember 2012
Reisebericht über das Japan nach der Atomkatastrophe
Reisebericht über
das Japan nach der Atomkatastrophe
Engisch war selbst ein Jahr nach
Fukushima beruflich in Japan. Dort konnte er viele Gespräche führen mit Menschen
vor Ort, welche die Atomkatastrophe und Tsunami selbst miterlebt haben. Japan
steckt nach wie vor in einer tiefen Krise, welche in den westlichen Ländern
nicht in der tatsächlichen Intensität kommuniziert wird. Dies wollen wir hier
durch diesen Tatsachenbericht nachholen. Die Menschen vor Ort versuchen ihr
Leben wieder in einen Rhythmus zu bringen, trotz aller widriger Umstände und
Gefahren für Leib und Leben.
Um auch positive Stimmung in die
Menge zu tragen wird Engisch auch einiges zu erzählen haben über die guten
Erfahrung bei der Reaktivierung alter Wasserrechte und der Wasserkraft in
Ehlenbogen. Engisch hat zusammen mit seinen Kollegen den langen Weg bestritten
und nun wieder die Wasserkraft an der alten Hänslesmühle erneuert und produziert
dort 100% Ökostrom.
Die Veranstaltung ist kostenlos und
jeder Bürger ist herzlich eingeladen. Sie findet direkt nach der Mahnwache für
den Atomausstieg statt, welche von 18 bis 18:30 Uhr auf dem Rathausvorplatz
ist.
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Montag, 10. Dezember 2012
Energiebewusst durch die Weihnachtszeit
Die Bürgerinitiative Mahnwache für den Atomausstieg lud zur
Infoveranstaltung bei Elektro Wöhrle ein.
Am Montag 3. Dezember besuchte die BI Mahnwache für den Atomausstieg
die Firma Elektro Wöhrle. Dort lies sie sich mit Infos und praktischen Tipps
und Tricks zum Energiesparen im Haushalt und speziell zu Weihnachten versorgen.
Gerade bei der Weihnachtsbeleuchtung wird bundesdeutsch doch eine große Menge
Energie verbraucht um eine weihnachtlichte Stimmung zu erzeugen.
Muss dies immer in der bestehenden Art sein, oder gibt es
Möglichkeiten Energie zu sparen? Gibt es prinzipiell Möglichkeiten Energie im
Haushalt auch mit „kleinem Geldbeute“ zu sparen. Dies waren nur zwei der vielen
Fragen die durch das Team der Firma Wöhrle hervorragend beantwortet wurden.
Ein großes Energieeinsparpotential bei der Erzeugung von Licht liegt
in der Nutzung von LED Beleuchtung. „Seid diesem Jahr sind wir mit den LED
Produkten die am Markt sind zufrieden und können Sie guten Gewissens an unsere
Kunden verkaufen.“ So Herr Wöhrle bei seinen Ausführungen. Auf Nachfrage aus
dem Publikum, wie den der Trend ist zum Energiesparen sei, konnte er klar den
Trend dahin bestätigen: „Die Kunden schauen speziell bei Hausgeräten immer mehr
auf Energieeffizienz. Bei Licht entscheidet noch der Preis, doch die LED
Beleuchtung wird täglich günstiger.“
Fazit der Veranstaltung war auch, dass Energiesparen ganz einfach
sein kann und man beim Fachhandel sehr tiefgreifend und gründlich beraten wird,
wenn man nachfragt. „Einmal weniger das Licht an lassen, das spart am meisten.“
Waren die abschließenden Worte von Walter Trefz und Wilfried Röcker an die
Besucher der Aktion.
Dietmar Lust schlug vor weiter
Termine zum Thema Energiesparen zu veranstalten, speziell auch im Wohnbereich
und Haushalt, da hier kräftig
Energie und letztlich auch Geld gespart werden kann.
Die Energiewende kann nur gelingen, wenn wir alle mithelfen.
Die
Bürgerinitiative möchte zukünftig durch solche Veranstaltungen einfach,
praktische und auch pfiffige Einsparmethoden für Ihre Mitmenschen weiter geben.
Montag, 12. November 2012
Stresstests von Fessenheim und Beznau
Das Umweltministerium BV hat auf Seiner Internetseite die Ergebnisse/ Auswertungen der "Stresstests" zum herunterladen bereit gestellt:
Gutachten des Öko-Instituts zum EU-Stresstest der Kernkraftwerke Fessenheim und Beznau
Gruß,
Dietmar
Wohin weht die Atomwolke wenns knallt?
Im Onlineangebot von www.ausgestrahlt.de ist ein Tool von flexiRISK zur Simulationen der Ausbreitung der Radioaktivität je nach Wetterlage zu finden!
Interessant zu sehen was wann so passieren kann. Eventuell kann manch einer dann auch verstehen warum wir so vehement am Ausstieg der Atomkraft arbeiten.
Dietmar
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