Donnerstag, 8. März 2012

Ein Jahr Fukushima – Kundgebung und Demo in Neckarwestheim am Sonntag, 11. März


Ein Jahr Fukushima – Kundgebung und Demo in Neckarwestheim am Sonntag, 11. März

Genau am 11. März letzten Jahres begann, ausgelöst von einem Erdbeben und einem Tsunami, die Reaktorkatastrophe in Fukushima. Die Ereignisse in Japan zeigen, dass es sichere Atomkraftwerke nicht gibt und auch nicht geben kann.
Die Betreiberfirma Tepco und die japanische Regierung haben es innerhalb eines Jahres nicht geschafft, die beschädigten Reaktoren zu stabilisieren. Viele ungelöste Fragen und noch mehr Probleme stehen dort an und werden uns die nächsten 10 Jahre noch in Ungewissheit über die Sicherheit lassen.

Um an dieses schreckliche Ereignis zu erinnern, findet am Sonntag, 11. März eine Demonstration in Neckarwestheim statt. Beginn ist um 13 Uhr am Bahnhof in Kirchheim/Neckar. Der Demonstrationszug geht dann zum Kraftwerk in Neckarwestheim.

Wer schon einmal teilgenommen hat weiß, dass besonders das Zusammenspiel einer wunderbaren Landschaft mit dieser tödlichen Technologie einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt.
Zur Kundgebung vor dem Kraftwerk gibt es wie immer gute Ansprachen aus Politik und Umweltverbänden.
Ende ist gegen 17 Uhr vorgesehen.

Die Grünen des Kreises FDS und die Mahnwache für den Atomausstieg Freudenstadt inclusive Horb rufen zur Teilnahme auf.
Die An- und Abreise ist mit dem Zug geplant.
Abfahrt ab Hauptbahnhof Freudenstadt  um 10:19 Uhr
Abfahrt ab Bahnhof Horb um 10.46 Uhr,
ab Bahnhof Hochdorf um 10.44 Uhr.
Für die Gruppenplanung der Baden-Württemberg-Tickets sollte man jeweils 20 Minuten vorher am Bahnhof sein.
Bei Fragen telefonisch erreichbar ist für Horb Kristina Sauter unter 07451-3438 und für Freudenstadt, Dietmar Lust unter 0171 1959245


Mittwoch, 7. März 2012

Angra 3 und der "Ausstieg"

Das Kernkraftwerk ANGRA  in der Provinz Rio de Janeiro ist seit seiner Planung in den 60 Jahren des letzen Jahrtausends umstritten.
Pleiten, Pech und Pannen begleiten dieses AKW, dass aus drei Reaktoren besteht seit Beginn.

Nach dem Unglück von Fukushima vor einem Jahr, ist eine zu erneuernde Hermesbürgschaft für den Reaktor 3 (ANGRA 3) mehr als Umstritten. - AUS WIKIPEDIA:

Ein dritter Reaktor, Angra III, mit einer geplanten elektrischen Bruttoleistung von 1.350 MW, ist seit 1975 geplant. Die Arbeiten an diesem dritten Block wurden 1984 begonnen und zwei Jahre später aufgrund ökologischer Bedenken und finanzieller Probleme abgebrochen. Der Bau der Atomanlage geht zurück auf ein Abkommen zwischen der deutschen Bundesregierung und dem brasilianischen Militärregime im Jahr 1975. Am 1. Juni 2010 wurden die Bauarbeiten für Angra III offiziell wieder aufgenommen.[1]Die Bundesregierung genehmigte für den Ausbau eine Hermesbürgschaft über 1,5 Milliarden Euro, die endgültige Kreditzusage steht allerdings noch aus.[2] 

Es laufen aktuell viele Aktionen unsere schwarzgelben Bundesregierung positiv zu "beschießen" diese Bürgschaft nicht zu erneuern. Es wäre eine riesen Sauerei und mehr als unglaubwürdig, wenn wir Deutschen, die es allen vormachen mit dem Atomausstieg, in einem anderen Land den Neubau eines "Schrottreaktors" fördern.

Aktiv sind unter anderem CAMPACT und Urgewald mit sehr guten Kampagnen!

Nicht nur die "großen" sind aktiv- sondern auch wir "kleinen" Mahnwachen. In einem Schreiben an unseren zuständigen CDU MdB haben wir Seine persönliche Stellungnahme zur Bürgschaft angefragt.

Bekommen haben wir leider nur "Parteieinheitssprech"- aber keine Eigene Meinung.

Walter hatte dazu den richtigen Kommentar:


Wir haben schon einen Bananenstaat, wenn in diesem Fall unsere Abgeordnete nicht sofort entscheiden können. Weil unsere „Volksvertreter“ kein Hirn, Herz und Gewissen haben müssen sie einen Gutachter beauftragen.           Müssen wir unsere Abgeordnete und den Gutachter bezahlen? Für unsere Steuergelder findet sich immer noch ein weiteres Loch. Und es werden Entscheidungen  möglich, die nur  der Atomindustrie dienen können. Gruß Walter


Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

Wir bleiben dran.

Grüße,
Dietmar

Donnerstag, 1. März 2012

Termine aktualisiert

Die Termine der Fukushima Gedenkwochen stehen jetzt unter "TERMINE" bereit.

Donnerstag, 19. Januar 2012

Besichtigung und Gesprächsrunde bei der WeilerWärme eG


Wir treffen uns zur Besichtigung und Gesprächsrunde bei der WeilerWärme eG am Montag 23.1.2012 um 18 Uhr am BUND Umweltzentrum in der Dammstrasse (bei BayWa) in Freudenstadt, um Fahrgemeinschaften zu bilden. Von dort gemeinsame Fahrt nach Pfalzgrafenweiler, wo wir uns mit den Direktfahrern am Wärmekraftwerk im Industriegebiet Dieselstrasse, um 18:30 Uhr treffen.

Wir haben zuerst eine Besichtigung des Kraftwerkes danach eine Gesprächsrunde zur Thematik Bürgerenergie.

Anmeldung bitte bei Dietmar Lust  unter 07443 2409497 oder per mail an dlust@email.de

Es findet an diesem Montag, der 23.1.2012 daher keine Mahnwache statt.

Nächste Mahnwache ist am Montag 30.1.2012 wie gewohnt um 18 Uhr.

Freitag, 23. Dezember 2011

Wie geht´s weiter mit der Bürgerinitiative in Freudenstadt

NACHTRAG 5.1.2012:


TREFFEN am Mittwoch findet aus Terminkollisionsgründen mit einer Veranstaltung des "Eine Welt" Ladens erst um 20:30 Uhr statt 18:30 Uhr statt. 
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"Ob wir unser Ziel erreichen ist nicht so wichtig.
Alles, was zählt, ist, mit welcher Motivation wir es anstreben." (Dalai Lama)

Wir werden alle nicht jünger, manche von uns sind schon sein über 30 Jahren im konstruktiven Widerstand gegen die Atomkraft. Sie tun dies mit einer immensen inneren andauernden Motivation und stoischen Ruhe, die manche von uns erst noch erfahren müssen. Sie tun dies alles, obwohl sie wissen, dass sie die Früchte Ihres Tuns wahrscheinlich selber nicht mehr ernten können. Denn die Erfahrung zeigt, das Prozesse wie diese sehr lange dauern und auch die Physik der Materie uns Zeiten auferlegt, die wir selbst nicht bestimmen können.

Wer Bäume setzt, obwohl er weiß, daß er nie in ihrem Schatten sitzen wird, hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen. (R. Tagore)


DARUM-WIE geht’s es weiter??

Am Mittwoch 11.1.2012 ist um 18:30 Uhr im Umweltzentrum des BUND in der Dammstraße ein Treffen unter dem Thema:
Die Mahnwache: Ideen- Schwerpunkte für das kommende Jahr- Aufgabenverteilung, kurz gesagt: Wie geht es weiter.

JEDER ist eingeladen dabei zu sein und seinen Beitrag dazu beizutragen. Viele auch noch so kleine „Hände“ können großes schaffen. Bitte macht euch JETZT schon Gedanken und lasst uns diese am 11.1. diskutieren und uns abstimmen was wir wie tun werden.

"Ein anständiger Mensch macht keinen Schritt, ohne Feinde zu kriegen." (Hermann Hesse)

DAHER:
Ich möchte hier bewusst die „kritischen Begleiter“ der Mahnwache ermuntern teilzunehmen und Ihre Gedanken und kritischen Ideen einzubringen.
Nur am „Rande“ stehen und sagen „um die Kerze singen ist doof“ hilft KEINEM weiter. Taten sind gefragt- besonnen und geplant um die Energie die wir haben, sinnvoll ein zu setzten.
Wir freuen uns auf jeden Beitrag am 11.1.!

Dietmar Lust

Mittwoch, 30. November 2011

Brief an den Landrat des Kreises Freudenstadt

Wir haben aktuell einen Brief an unseren Landrat gesendet:


Bürgerinitiative Mahnwache für Atomausstieg
Hans Lambacher, Am Silberberg 15, 72280 Dornstetten, Tel. 07443/249954


Herrn
Landrat Dr. Rückert
Landratsamt
Herrenfelder Straße 14
72236 Freudenstadt

                                                                              Dornstetten, 21.11.2011

Stilllegung des Atomkraftwerks Fessenheim/Notfallplan für die Region Freudenstadt


Sehr geehrter Herr Landrat,

es dürfte Ihnen nicht entgangen sein, dass in der vergangenen Woche in der Presse mehrfach auf Sicherheitsbedenken bei den französischen Atomkraft-
werken hingewiesen wurde. Auch wenn die Untersuchungs – und Prüfungskom-
mission zu dem Ergebnis kam, trotz zum Teil gravierender Mängel müsste keine Anlage umgehend abgeschaltet werden, haben sich beim Atomkraftwerk Fessenheim aufgrund mangelnder Erdbebensicherheit die Risiken verstärkt.

Die Bürgerinitiative fordert Sie deshalb auf, sich als Landkreis bei der französischen Regierung ebenfalls für eine Stilllegung von Fessenheim einzusetzen. Nachdem der Stadtrat von Straßburg einstimmig die Abschaltung und Stilllegung von Fessenheim gefordert hat, wäre ein gemeinsames Vorgehen gegen die französischen Atomlobbyisten sinnvoll. Tatsache ist auch, dass im Raum Freudenstadt aufgrund der Altlasten aus Tschernobyl nach wie vor die Radioaktivität bei erlegten Wildschweinen und verschiedenen Pilzsorten be -
denklich hoch ist.

Mitglieder des BUND haben wiederholt Messungen über die Radioaktivität in der Luft im Bereich Freudenstadt durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass bei Störfällen im Kraftwerk Fessenheim danach die Radioaktivität in Freudenstadt  signifikant anstieg.

In diesem Zusammenhang haben wir auch die Information erhalten, dass im Landkreis verschiedene Messstationen zur Feststellung des Anteils der Radioaktivität in der Luft existieren. Selbst wenn die sogenannten Grenzwerte nicht überschritten wurden, wäre es nicht nur wünschenswert sondern notwendig, dass die Bevölkerung über die Existenz solcher Messstationen und über die Messergebnisse informiert wird.
Dies ist schon im Hinblick auf das grundgesetzliche Vorsorgeprinzip dringend erforderlich. Die Untersuchung des Umweltministeriums bei einer Vielzahl von Atomkraftwerken hat ergeben, dass im näheren Umkreis dieser Anlagen in weit größerem Umfange Leukämie bei Kindern auftritt. Trotz dieses eindeutigen Belegs wurde bisher nichts unternommen, obwohl dieser Tatbestand mit dem Delikt, unterlassene Hilfeleistung, gleichzusetzen ist.

Insoweit wurde von der Bürgerinitiative die Frage aufgeworfen, wie bei einem größeren Störfall in Fessenheim der Notfallplan für die Bevölkerung im Landkreis aussieht. Wir hoffen zwar, dass eine solche Situation nie eintritt, aber auszuschließen ist dies im Hinblick auf die Sicherheitsmängel der Anlage Fessenheim nicht.

Wir bitten Sie, die angesprochenen Probleme aufzugreifen und wären Ihnen für eine baldige Rückantwort sehr dankbar.


Mit freundlichen Grüßen

Hans Lambacher

Freitag, 11. November 2011

Übersicht der Studien zu erneuerbaren Energien

Studien zu erneuerbaren Energien auf einen Blick

"Der neue Studienradar Erneuerbare Energien ist online. Das Portal informiert Wissenschaftler, Journalisten, Politiker und engagierte Bürger über Studien zu systemanalytischen, ökonomischen, politischen, ökologischen und gesellschaftlichen Aspekten der erneuerbaren Energien. Laut Internetseite sind derzeit 88 Projektinformationen zu Energiesystemen, 79 zu Ökonomie; 60 zu Politik und 22 Einträge zu Umwelt und Soziales abrufbar. Viele Studien sind mehrfach eingeordnet."

So der Einleitungstext auf der Seite von Cleanenergy-Project! Ist wirklich zu empfehlen.