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Dienstag, 19. Juni 2012

Tour de Fessenheim 2012

Hier die PM der AntiAtomGruppe Freiburg: - wir werden mit ein paar FahrereInnen dabei teilnehmen und dann auch hier berichten.


Tour de Fessenheim 2012

Eine Tradition der Anti-Atom-Bewegung im Dreyeckland wird neu belebt:
Vom 22. bis 24. Juni veranstaltet die Anti-Atom-Gruppe Freiburg zusammen
mit den elsässischen Vereinen Stop Fessenheim und CSFR die "Tour de
Fessenheim", eine Fahrrad-Demonstration gegen den Weiterbetrieb des AKW
Fessenheim.

Im Fokus steht der Ausbau dezentraler erneuerbarer Energien in der
Regio. Dieses Thema wird sowohl durch Besichtigungen entlang der Strecke
als auch in abendlichen Vorträgen und Diskussion beleuchtet. "Wir zeigen
bei dieser Tour, dass wir Atomkraft nicht benötigen, denn die
Alternativen sind vielfältig und machbar", erläutert Elke Brandes aus
dem Organisationsteam, "deshalb haben wir uns bewusst dagegen
entschieden, am AKW Fessenheim Station zu machen."
Stattdessen werden unter anderem die Kleinwasserkraft-Anlagen von Oskar
Kreuz in Emmendingen und das Solardach des Biowinzers Jean Pierre Frick
in Pfaffenheim besichtigt.
Aber auch auf die strahlende Gefahr wird aufmerksam gemacht, so zum
Beispiel bei einer Straßentheater-Aktion in Colmar. "Ein Wahlversprechen
des neuen französischen Präsidenten Hollande kann uns nicht ruhig
stellen", so Ingo Falk von der Anti-Atom-Gruppe Freiburg, "es ist
weiterhin notwendig, eine echte Energiewende, und nicht nur die
Schließung des AKW vor unserer Haustür zu fordern."
Dass diese Wende von unten bereits in vollem Gange ist, motiviere die
Menschen beiderseits des Rheins, ihre Lebensweise in die eigene Hand zu
nehmen. "Nicht durch Zufall sind die Solar-Pioniere am Kaiserstuhl aus
dem Wyhl-Widerstand hervorgegangen", bemerkt Brandes und führt fort:
"auch Bewegungen wie etwa die solidarische Landwirtschaft geben
Beispiele, wie wir selbstbestimmt und ressourcenschonend leben können".
Nach drei Tagen in gemütlichem Familientempo und Übernachtungen auf
Zeltwiesen wird die Tour in Ungersheim ankommen. Dort stellt die
energieautonome Gemeinde einige richtungweisende Projekte vor, bevor
eine Kundgebung mit Konzert den Abschluss bildet.

Mehr Informationen unter www.tour-de-fessenheim.de
Anmeldung unter mailto:info@tour-de-fessenheim.de



Pressekontakt:
Elke Brandes
Tel. 0176 12169969
mailto:presse@antiatomfreiburg.de
Anti-Atom-Gruppe Freiburg
www.antiatomfreiburg.de

Montag, 14. Mai 2012

“Jahrestagung Kerntechnik”

Man sollte es nicht glauben, an der “Jahrestagung Kerntechnik” am 22. Mai in der Stuttgarter Liederhalle wird dann die neu entwickelte 5. Reaktor-Linie vorgestellt.

Es gibt einige Aktion und eine Demo um 18 Uhr von der Liederhalle zum Schloßplatz.

http://www.contratom.de/2012/05/13/stuttgart-22-mai-atomforum-abschalten/

Montag, 19. März 2012

Demo in Fessenheim am 10.3.2012

Eine kleine aber schlagkräftige Gruppe von uns Freudenstädtern fuhr zusammen mit der Offenburger Gruppe vom BUND und ATTAC zusammen nach Fessenheim.

Hier erlebten wir mal eine AKW Demo der anderen Art. Im sonnigen Oberrhein wurden wir von unseren französischen Mitstreitern super nett empfangen. Es gab Kundgebungsbeiträge in zum Teil 3!!! Sprachen.


Dienstag, 13. März 2012

Des isch durch! Warum protestiert ihr denn noch?


Rede Fukushima Gedenk- Tag 12.3.2012 Horb Dietmar Lust


Hallo liebe Freunde und Freundinnen, liebe Mitstreiter, Wegbegleiter, Mitbüger- MITMENSCHEN

Für die, die mich nicht kennen- mein Name ist Dietmar Lust, ich komme aus Freudenstadt.

Warum stehe ich jetzt gerade hier vor Euch?

Aus der lokalen Organisation der Menschenkette am 12.3.2011 wurde mehr- viel mehr.

Erschüttert, verunsichert und unsäglich traurig wurde kurzfristig am Sonntag 13.3. zusammen mit Walter Trefz- hier steht er- beschlossen, wir müssen unsere Mitbürger informieren, uns austauschen und dieser furchtbaren Unglückskette gedenken und mahnen.

In einer Telefonkette wurden Freunde, Bekannte informiert, Mails geschrieben und die Presse informiert.

Rund 150 Menschen versammelten sich darauf am Montag 14.3. auf dem Marktplatz in Freudenstadt. Über 200 Menschen am darauf folgenden Montag.

Damals.

Aber Warum sind wir heute hier?

Ich höre oft:

„Lasst doch die Demos bleiben- der Ausstieg ist beschlossen!“

Des isch durch! Dr Ausschtieg isch beschloßa!

Ist wirklich alles Durch? NEIN- NEIN und nochmal NEIN

Frei nach Goethe:

„Die ich rief, die Geister, / Werd’ ich nun nicht los.“

Genau so werden wir die teuflisch gefährliche Strahlung der Atomkraft nicht los.
Auch wenn der Chef der Internationalen Atomenergie Organisation (IAEO), Hans Blix meint: >> Der Unfall von Fukushima sei nur ein Schlagloch auf dem Weg der Atomkraftentwicklung!<<



Ich zähle nur mal ein paar Punkte auf für die belegen, dass es eben nicht DURCH ist:

  1. Die weltweite Endlagerfrage nach wie vor unklar- JA wo hin denn mit dem „Dreck“- auf den Mars schießen? Jedes Kind weis, dass Mars verbrauchte Energie sofort wieder zurück bringt….

  1. Beispiel Gorleben –  ein nun belegter Trick der Regierung- bis jetzt nur besserer „Schafstall“ – halt aus Beton- Dieser wird vom Zwischenlager wohl bald zum Endlager mutieren.

  1. Wo und wie wird weiter gelagert in Deutschland… so wie in Frankreich? Unter dem Parkplatz der Fußballstadien und Fabriken, wie in Frankreich so peu a peu gerade rauskommt?

  1. Das Institut für Transurane, kurz ITU-> Forschung an 4. und 5. Generation AKWs unter Deckmantel der Müllaufbereitung und Medizin. DIREKT VOR UNSERER NASE in Karlsruhe. Gedeckelt und für uns rechtlich schlecht zu regeln, weil eine EU- Forschungseinrichtung. Muss diese Forschung sein, in einem Land, das gerade beschlossen hat, aus der Kernenergie auszusteigen? Auch hier gehen die Menschen auf die Straße. Es sollen nebenbei auch noch die Menge der eingelagerten Stoffe erhöht werden. Unter anderem größere Mengen PLUTONIUM

  1. Ausstieg sicher? Wurde schon einmal gekippt (Ende Oktober 2010)- wir haben ja noch 10 Jahre und min, 3 Bundestagswahlen- also noch „Zeit“ und Möglichkeiten genug, den Ausstieg aus dem Ausstieg wieder zu beschließen!

  1. Jetzt die quasi Entmächtigung des Parlaments durch den Vorstoß von Rösler und Röttgen zur „einfachen“ Regelung der Vergütungen für die Erneuerbaren Energien. Hier wird der Atomlobby mal kurz eine „Beruhigungs- Pille“ zugeschoben. Nen Atomzäpfle wäre meine Antwort für die Herren. Mit diesem Gesetz wird der Rückkehr zum Atomstrom wieder eine Tür geöffnet.

  1. AKWs die stillgelegt sind, sollen zum Teil nur „versiegelt“ werden- also ein „Hintertürchen“ fürs reaktivieren auch hier!

  1. Hermesbürgschaften für andere AKWs im Ausland
    1. Indien, Jaitapur: Geplanter Bau von 2-6 Europäischen Druckwasserreaktoren (EPR) in Erdbeben-Hochrisikozone (92 Erdbeben seit 1985). Erbitterter Widerstand vor Ort. Status:rgschaft angefragt.
    2. China, Haiwei: 50-60 AKWs – Anträge gestellt
    3. Brasilien, Angra 3: Antrag läuft! Es akt. Weitergebaut! Verhandlungen laufen.
    4. Großbritannien, Wylfa: rgschaft angefragt.
    5. Finnland: Pyhäjoki: rgschaft angefragt.

  1. was macht die EU? Polen, Skandinavien, …?? Hier müssen wir unser Auge drauf werfen- überall sollen neue AKWs gebaut werden- teils wehren sich die Bürger dort vor Ort. Sie benötigen auch Solidarität „über die Grenzen“ hinweg- denn Strahlung kennt keine Ländergrenzen- neuester Coup unseres „EU Energieministers Oettinger“ – sie wissen der Mann, der der Überzeugung ist, dass „westlich von Paris nur Wiesen und Kühe leben“- 40 neue AKWs in der EU sind „in der Schublade“. Und er befindet diese für Notwendig! Gestützt auf „Stresstests“ welche die Betreiber natürlich selber durchführen… hier fehlen mir die Worte.

  1. Wir sind die kritischen Beobachter und Mahner- WIR sind gefragt lokal und global den Politikern auf die Finger zu schauen- SIE vertreten unsere Meinung- also sollten sie…

  1. Rückbau eines AKWs- 20-40 Jahre hier lauern jede Menge Gefahren – mal vom Atomaren Müll der dann auch „Entgelagert“ werden muss!

  1. Lokale regenerative Energieprojekte sind noch zu wenig diese müssen wir anstoßen, begleiten, SELBER in die Hand nehmen. Bürgerenerige, Lokale Energie- und Wirtschaftskreisläufe sowie Möglichkeiten des „Eigenverbrauchs“ sind hier wichtige Punkte.

  1. Gesundheitliche Folgen werden nicht weniger! Sie werden mehr und oft unter fadenscheinigen „Studien“ vertuscht oder verharmlost.

  1. Aufklärung im Volk ist MANGELHAFT sei es Evakuierungs- und Nofallpläne. Wir haben beim Landkreis mal nachgefragt… OHNE WORTE! Fessenheim- ist unser „nächster Schrottreaktor“ Wo sind die Evakuierungspläne, …

  1. Spätfolgen Fukushima: Verseuchte Landstriche- Tokio mit Überhöhten Strahlenwerte- Wann kommen die ersten kranken Menschen, Kinder? Alle Opfer sollten nicht in Vergessenheit geraten.

  1. Es ist immer noch unklar was mit TOKYO passiert- die Strahlenwerte die gemessen werden sind teils mehr als bedenklich. Die Menschen vor Ort werden z.Teil im Ungewissen gelassen. Auch drohen schon weiter Erdbeben in der Region der havarierten und z.T. aktuell still gelegten AKWs. Was dann?

Ich könnte diese Liste noch weiter treiben- doch fehlt mir dazu manchmal die Kraft.

Mir fallen dabei immer wieder Hermann Hesses Worte ein:

„Die Welt erstickt in der Herzlosigkeit und Naturlosigkeit derer, von denen sie regiert wird.“

Darum müssen wir DRAN BLEIBEN- aufklären auch im kleinen, neue alternative Projekte anregen, Mahnen und erinnern.

Das wollte ich all denen mitgeben, die sagen:

Des isch durch!

Gebt denen diese Punkte an die Hand- mal sehen ob se dann immer noch so denken!

Ich freue mich auf neue Wegbegleiter bei unserer Aufgabe nicht los zulassen und „kritisch zu begleiten“-

vielleicht bis nächsten Montag- 18 Uhr vor dem Rathaus in Freudenstadt.

Einen schönen Abend noch Euch allen- und vielleicht nachher im Kloster bei der Ausstellung.


Dietmar Lust






Donnerstag, 8. März 2012

Ein Jahr Fukushima – Kundgebung und Demo in Neckarwestheim am Sonntag, 11. März


Ein Jahr Fukushima – Kundgebung und Demo in Neckarwestheim am Sonntag, 11. März

Genau am 11. März letzten Jahres begann, ausgelöst von einem Erdbeben und einem Tsunami, die Reaktorkatastrophe in Fukushima. Die Ereignisse in Japan zeigen, dass es sichere Atomkraftwerke nicht gibt und auch nicht geben kann.
Die Betreiberfirma Tepco und die japanische Regierung haben es innerhalb eines Jahres nicht geschafft, die beschädigten Reaktoren zu stabilisieren. Viele ungelöste Fragen und noch mehr Probleme stehen dort an und werden uns die nächsten 10 Jahre noch in Ungewissheit über die Sicherheit lassen.

Um an dieses schreckliche Ereignis zu erinnern, findet am Sonntag, 11. März eine Demonstration in Neckarwestheim statt. Beginn ist um 13 Uhr am Bahnhof in Kirchheim/Neckar. Der Demonstrationszug geht dann zum Kraftwerk in Neckarwestheim.

Wer schon einmal teilgenommen hat weiß, dass besonders das Zusammenspiel einer wunderbaren Landschaft mit dieser tödlichen Technologie einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt.
Zur Kundgebung vor dem Kraftwerk gibt es wie immer gute Ansprachen aus Politik und Umweltverbänden.
Ende ist gegen 17 Uhr vorgesehen.

Die Grünen des Kreises FDS und die Mahnwache für den Atomausstieg Freudenstadt inclusive Horb rufen zur Teilnahme auf.
Die An- und Abreise ist mit dem Zug geplant.
Abfahrt ab Hauptbahnhof Freudenstadt  um 10:19 Uhr
Abfahrt ab Bahnhof Horb um 10.46 Uhr,
ab Bahnhof Hochdorf um 10.44 Uhr.
Für die Gruppenplanung der Baden-Württemberg-Tickets sollte man jeweils 20 Minuten vorher am Bahnhof sein.
Bei Fragen telefonisch erreichbar ist für Horb Kristina Sauter unter 07451-3438 und für Freudenstadt, Dietmar Lust unter 0171 1959245


Montag, 19. September 2011

Fukushima mahnt: Bevölkerung vor atomaren Gefahren schützen


Bündnis solidarisiert sich mit heutiger Großdemonstration in Tokio

Fukushima mahnt: Bevölkerung vor atomaren Gefahren schützen


Ein Bündnis von Anti-Atom-Initiativen unterstützt die Forderung der Demonstranten heute in
Tokio nach einem Ende der zivilen Nutzung der Atomenergie in Japan. Sechs Monate nach dem
Atom-Gau verweigert die japanische Regierung den Menschen im Unglücksgebiet von Fukushima immer noch dringend benötigte Hilfe. Bis heute existiert kein staatliches Evakuierungsprogramm für Japaner, die weiter als 20 Kilometer vom havarierten Reaktor entfernt leben.

Dabei werden in weiter von Fukushima-Dai-ichi entfernten Gebieten sogenannte „Hot Spots“ entdeckt. Das sind Gebiete, in denen die radioaktive Strahlung besonders hoch ist. Auch noch bis zu 60 Kilometer vom havarierten Atomkraftwerk entfernt wurden Messungen der unabhängigen japanischen Organisation Citizens‘ Radioactivity Measuring Station zufolge auf einem Kinderspielplatz mehr als 60 Mikrosievert pro Stunde festgestellt. Normal wären weniger als 0,1 Mikrosievert pro Stunde.

Der wissenschaftliche Berater der japanischen Präfektur Fukushima Prof. Shunichi Yamashita, behauptet, bis zu einer Strahlendosis von 100 Millisievert pro Jahr bestehe für die Menschen keine Gesundheitsgefahr. Letzte Woche war er Hauptredner auf dem internationalen Expertensymposiums zu „Radioaktivität und Gesundheitsrisiken“ der Nippon Foundation, zu dem kein einziger atomenergie-kritischer Wissenschaftler geladen war.  Vertreter internationaler Nichtregierungsorganisationen - darunter auch die IPPNW - haben einen Protestbrief an das Vorbereitungskomitee versendet.
Die radioaktive Strahlung schädigt das Erbgut insbesondere bei Kindern und Embryos. Dies kann zu Fehlgeburten, Missbildungen und Krebs führen. Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse aus den Folgen der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki und der Tschernobylkatastrophe werden bis heute durch ein Geheimabkommen aus dem Jahre 1959 zwischen der Internationalen Atomenergieagentur IAEA und der Weltgesundheitsorganisation WHO unterdrückt.
Die WHO hat die Definitionshoheit der Gesundheitsschäden durch radioaktive Strahlung an die IAEA abgegeben. Deren satzungsgemäßes Ziel ist jedoch die Förderung der Atomenergie. Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl hat unzähligen Menschen Leben und Gesundheit gekostet. Das verharmlost und unterschlägt die WHO bis heute. In gleicher Weise wird jetzt den Menschen in Fukushima Hilfe vorenthalten. Diese Ignoranz gegenüber den Opfern nuklearer Katastrophen ist unerträglich.
Angesichts des gigantischen Ausmaßes der Verstrahlung in Fukushima fordern wir die internationale Gemeinschaft auf, sich dafür einzusetzen, dass die WHO ihre satzungsgemäßen Aufgaben auch bei nuklearen Katastrophen uneingeschränkt, unzensiert und unabhängig wahrnehmen kann. Das bedeutet uneingeschränkte Information, bestmöglichen Schutz der Bevölkerung und die größtmögliche Vorsorge vor nuklearen Gefahren. Im Katastrophengebiet um Fukushima ist dies unverzüglich umzusetzen!
Redaktioneller Hinweis: Ein breites Bündnis von Anti-Atom-Initiativen protestiert heute in Tokio unter dem Motto „Tschüss Atomenergie“. Prominenter Unterstützer ist der Literaturnobelpreisträger Kenzaburō Ōe. Weitere Informationen unter http://sayonara-nukes.org/english/

Pressekontakt: Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung, Körtestr. 10, 10967 Berlin, www.ippnw.de, Angelika Wilmen, Tel. 030 – 69 80 74 15, Email: wilmen@ippnw.de

Dienstag, 13. September 2011

Brückenaktionen am Wochenende 17./18. 9.

Hallo liebe Freunde der erneuerbaren Energie.
Wie auf der Mahnwache am gestrigen Montag angekündigt, hier die Daten für die Aktionen an den Rheinbrücken. Hoffe das viele Menschen kommen und Frankreich endlich erwacht. Der Gongschlag gestern in Marcoule war nicht zu überhören. NICHTS IST SICHER- auch kein abgeschaltetes AKW!

Hier die Infos von CAMPACT:

Für den kommenden Sonntag, den 18. September, rufen zahlreiche Organisationen aus Deutschland und Frankreich zu Demonstrationen gegen das Atomkraftwerk Fessenheim auf. Mit symbolischen Aktionen sollen die Rheinbrücken bei Breisach und Neuenburg zeitgleich eine Stunde lang blockiert werden. Demonstrieren Sie mit!

Die Aktion in Breisach:
> Zeit: Sonntag, 18. September 2011, 12.05 bis 13.00 Uhr
> Ort: Rheinbrücke Breisach. Auftakt (ab 11.00 Uhr) und Abschluss auf dem Kies-Parkplatz an der Brücke
> Mehr Informationen: http://antiatomfreiburg.de/

Von Freiburg aus organisiert der BUND eine Radtour nach Breisach. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr an der Endhaltestelle der Straßenbahn Linie 3 (Munzinger Straße).

Die Aktion in Neuenburg:
> Zeit: Sonntag, 18. September 2011, 12.05 bis 13.00 Uhr
> Ort: Rheinbrücke Neuenburg. Treffpunkt am Rathausplatz Neuenburg um 11.30 Uhr
> Mehr Informationen: http://www.agus-markgraeflerland.de/

An diesem Wochenende vernetzt sich die Anti-Atom-Bewegung zu einem länderübergreifenden Protest. An verschiedenen Orten in den Grenzregionen sind Demonstrationen geplant: Am belgischen AKW Tihange, in Perl in der Nähe des französischen AKWs Cattenom, am geplanten Endlager im französischen Bure sowie an der Urananreicherungsanlage im deutschen Gronau. Helfen Sie mit, ein kraftvolles, internationales Protestwochenende gegen Atomkraft entstehen zu lassen. Kommen Sie zu einer der Aktionen in Breisach oder Neuenburg!



Organisiert euch- bildet Fahrgemeinschaften- gerne könnt ihr über mich versuchen euch zu vernetzten, falls Ihr nicht die Adressliste zur Hand habt.


Grüße,
Dietmar Lust

Mittwoch, 10. August 2011

Aufruf zur Teilnahme an der Demo am 13.8. in Neckarwestheim

Samstag 13.8.2011 11 Uhr
Abfahrt zur Demo nach Neckarwestheim
Treffpunkt ist 11 Uhr am HBF in Freudenstadt, wir fahren dann mit 5er Tickets um 11:19 Uhr ab nach Kirchheim a. N. Rückfahrt dann nach Absprache.

Infos und Anmeldung bitte bei Dietmar Lust unter 0171 1959245 bis Freitagabend.

Mittwoch, 6. Juli 2011

MdB Fuchtel besucht Atom-Mahnwache in Freudenstadt

Wie im Vorfeld der Campact- Aktion am 20. Mai zugesagt, besucht Herr MdB Fuchtel die Bürger aus der nahen und fernen Umgebung die sich zur Atom- Mahnwache immer Montags, 18 Uhr auf dem oberen Marktplatz treffen.

Das Orga-Team um Walter Trefz und Dietmar Lust freuen sich Herrn MdB Fuchtel am Montag, den 11.7.2011 ab ca 17:15 Uhr in Freudenstadt begrüßen zu dürfen. Es gibt eine kleine Diskussionsrunde im Gasthaus Schwanen ab 17:30 Uhr, danach wird die Mahnwache auf dem Marktplatz zu gewohnter Zeit abgehalten.

Die Atom-Mahnwache Freudenstadt hat sich im Laufe der letzten Woche weiterentwickelt. Unter dem Motto: Nicht nur reden sondern auch tun! – wird sich die Gruppe mehr mit dem Thema Erneuerbarer Energien im Landkreis Freudenstadt, beschäftigen.
Eine erste Aktion zur Weiterbildung und Information war der erfolgreiche Besuch bei der Firma Schmalz in Glatten mit über 50 Teilnehmen. Als nächste Aktion ist ein Seminar bei den Energiewerken Schönau geplant. Dezentrale, lokale regenerative Energiegewinnung ist das Thema der Zukunft- daran wird die Gruppe in Zukunft aktiv mitarbeiten. Die Atom-Mahnwache wird beibehalten, da die Gefahren die von dieser Technologie ausgehen immer gegenwärtig sind. Ein schlechtes Beispiel ist die aktuelle Situation im AKW Fessenheim in Frankreich an der deutschen Grenze, in dessen Ausläufern Freudenstadt direkt liegt.


Mittwoch, 22. Juni 2011

AKTION: Menschenkette ums AKW Fessenheim im Elsass

Die aktive Gruppe aus Freudenstadt trifft sich zur Teilnahme an der Menschenkette am Sonntag 26.6.2011 um 10:20 Uhr am Hauptbahnhof Freudenstadt. Von dort wird mit der OSB in Gruppentickets nach Offenburg mit der um 10:43 Uhr abgehenden Bahn abgefahren.
In Offenburg treffen wir um 12 Uhr auf die Offenburger Gruppe die einen Bus organisiert hat. Der Bus steht in der Nähe des Bahnhofes Offenburg. Wir werden entsprechend am BHF in OG abgeholt.
Unkostenbeitrag zum Bus ca 15€.
Nähere Infos bei D. Lust unter: 0171 1959245 oder zum Bus bei J. Walter unter  0151- 59102515 www.attac-netzwerk.de/offenburg


Hier Infos zur Aktion:
http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/fessenheim-demo-aktion.html

Dienstag, 31. Mai 2011

"Anti-Atom-Bürger"- Aktion "bei" MdB Fuchtel in Altensteig

AUS DER NECKAR CHRONIK:


BÜRGER: AUSSTIEG JETZT

„Anti-Atom-Bürger“-Aktion „bei“ Fuchtel

Bürger forderten am vergangenen Freitag den Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel auf, sich im Bundestag für einen schnellen und endgültigen Atomausstieg einzusetzen. Vor Fuchtelös Wahlkreisbüro in Altensteig legten sie ein Geschenkpaket u.a. mit „Energiespendern“ nieder.
 
Anti-Atomstrom-Protest in Altensteig. Weil MdB Fuchtel aus Persönlichkeitsschutz-Gründen die ...Anti-Atomstrom-Protest in Altensteig. Weil MdB Fuchtel aus Persönlichkeitsschutz-Gründen die Demonstranten bat, nicht vor seinem Wahlkreisbüro zu agitieren, versammelte sich die Gruppe kompromissbereit sowie „gewaltfrei und fröhlich“ vor der örtlichen Markgrafenschule. Privatbild
Kreis Freudenstadt / Altensteig. Ferner warfen die Protester ihre Forderungen in den Briefkasten und legten noch ein Paar Tipps für den Ausstieg dazu.
Staatssektretär Fuchtel hatte zuvor in einem Telefongespräch mit dem lokalen Koordinator, Dietmar Lust, darum gebeten, aus persönlichen Sicherheitsgründen sein Grundstück nicht für die Demonstration zu nutzen und auch nicht zu fotografieren. Die Aktionsgruppe respektierte diese Bedenken und demonstrierte, wie es heißt, „gewaltfrei und fröhlich“ dafür an der Markgrafenschule: Für eine „echte Energiewende“ hin zu erneuerbaren Energien, für Energieeffizienz und für Energieeinsparung.
Auf Transparenten und Schildern stellten die Demonstranten die „Kernfrage Atomausstieg“. Einer Einladung zu einer Diskussion mit den Bürgern war der Abgeordnete aus verschiedenen, auch über die Presse verlautbarten Gründen nicht nachgekommen (wir berichteten).
Dietmar Lust lud Fuchtel im Namen der Aktionsgruppe zu einem Besuch der immer montags stattfinden Atommahnwachen im Kreis ein. Hier könne der Abgeordnete dann in eine „direkte“ Diskussion mit den Bürgern treten. Ein möglicher Termin wurde inzwischen von Fuchtel bereits mitgeteilt: Dies wäre dann der 11. Juli.
„Nach den Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima muss jetzt endlich Schluss sein mit der Atomkraft“, erklärte Dietmar Lust, der Koordinator der Aktion. „Wir wollen nicht länger unter dem Damoklesschwert eines jederzeit möglichen Super-GAUs leben, der ganze Landstriche auf Dauer unbewohnbar macht.“ Studien zeigten, dass ein kompletter Atomausstieg schon bis 2015 möglich sei, ohne dass Atomstrom aus dem Ausland importiert oder neue klimaschädliche Kohlekraftwerke gebaut werden müssten. Diese Energiewende müsse MdB Fuchtel im Bundestag jetzt deshalb ernsthaft umsetzen, wird gefordert.
Die Bürger forderten den Abgeordneten auf, nicht vor den Menschen im Wahlkreis in Deckung und vor der Atomlobby in die Knie zu gehen, sondern mit dem Atomausstieg ernst zu machen. Dabei dürfe es keine Hintertürchen für die Atomkonzerne geben. Die Atomkraftwerke müssten möglichst schnell für immer abgeschaltet werden.
Die Aktion wurde von Bürger/innen aus dem Wahlkreis Freudenstadt/Calw organisiert. Sie war Teil einer bundesweiten „Dialogwoche“, zu der das Kampagnen-Netzwerk Campact zusammen mit der Ärztevereinigung IPPNW und den Naturfreunden Deutschlands alle 331 Bundestagsabgeordneten von CDU, CSU und FDP eingeladen hatte.
Dietmar Lust über die Beweggründe dafür: „Die Atomlobby setzt alles daran, ihre gefährlichen Reaktoren noch möglichst lange weiterbetreiben zu können. Dazu wollen wir als Bürgerlobby ein Gegengewicht bilden, denn die große Mehrheit der Bevölkerung will einen schnellen Atomausstieg – landes-, bundes- und weltweit.“
25.05.2011 - 08:30 Uhr


http://www.neckar-chronik.de/Home/nachrichten/nachrichten-kreis-freudenstadt_artikel,-%E2%80%9EAnti-Atom-Buerger%E2%80%9C-Aktion-%E2%80%9Ebei%E2%80%9C-Fuchtel-_arid,135289.html