Freitag, 14. Dezember 2012

Reisebericht über das Japan nach der Atomkatastrophe


Reisebericht über das Japan nach der Atomkatastrophe

Martin Engisch berichtet am Montag 17.12.2012 um 19 Uhr im Gasthaus Schwanen auf Einladung der BI Mahnwache für den Atomausstieg Freudenstadt, über seine Eindrücke in Japan. Ebenso wird er den interessierten Bürgern gerne die Schritte der erfolgreichen Reaktivierung von Wasserkraft in unserer Region erläutern.

Engisch war selbst ein Jahr nach Fukushima beruflich in Japan. Dort konnte er viele Gespräche führen mit Menschen vor Ort, welche die Atomkatastrophe und Tsunami selbst miterlebt haben. Japan steckt nach wie vor in einer tiefen Krise, welche in den westlichen Ländern nicht in der tatsächlichen Intensität kommuniziert wird. Dies wollen wir hier durch diesen Tatsachenbericht nachholen. Die Menschen vor Ort versuchen ihr Leben wieder in einen Rhythmus zu bringen, trotz aller widriger Umstände und Gefahren für Leib und Leben.

Um auch positive Stimmung in die Menge zu tragen wird Engisch auch einiges zu erzählen haben über die guten Erfahrung bei der Reaktivierung alter Wasserrechte und der Wasserkraft in Ehlenbogen. Engisch hat zusammen mit seinen Kollegen den langen Weg bestritten und nun wieder die Wasserkraft an der alten Hänslesmühle erneuert und produziert dort 100% Ökostrom.

Die Veranstaltung ist kostenlos und jeder Bürger ist herzlich eingeladen. Sie findet direkt nach der Mahnwache für den Atomausstieg statt, welche von 18 bis 18:30 Uhr auf dem Rathausvorplatz ist.

Montag, 10. Dezember 2012

Energiebewusst durch die Weihnachtszeit


Die Bürgerinitiative Mahnwache für den Atomausstieg lud zur Infoveranstaltung bei Elektro Wöhrle ein.

Am Montag 3. Dezember besuchte die BI Mahnwache für den Atomausstieg die Firma Elektro Wöhrle. Dort lies sie sich mit Infos und praktischen Tipps und Tricks zum Energiesparen im Haushalt und speziell zu Weihnachten versorgen. Gerade bei der Weihnachtsbeleuchtung wird bundesdeutsch doch eine große Menge Energie verbraucht um eine weihnachtlichte Stimmung zu erzeugen.

Muss dies immer in der bestehenden Art sein, oder gibt es Möglichkeiten Energie zu sparen? Gibt es prinzipiell Möglichkeiten Energie im Haushalt auch mit „kleinem Geldbeute“ zu sparen. Dies waren nur zwei der vielen Fragen die durch das Team der Firma Wöhrle hervorragend beantwortet wurden.

Ein großes Energieeinsparpotential bei der Erzeugung von Licht liegt in der Nutzung von LED Beleuchtung. „Seid diesem Jahr sind wir mit den LED Produkten die am Markt sind zufrieden und können Sie guten Gewissens an unsere Kunden verkaufen.“ So Herr Wöhrle bei seinen Ausführungen. Auf Nachfrage aus dem Publikum, wie den der Trend ist zum Energiesparen sei, konnte er klar den Trend dahin bestätigen: „Die Kunden schauen speziell bei Hausgeräten immer mehr auf Energieeffizienz. Bei Licht entscheidet noch der Preis, doch die LED Beleuchtung wird täglich günstiger.“

Fazit der Veranstaltung war auch, dass Energiesparen ganz einfach sein kann und man beim Fachhandel sehr tiefgreifend und gründlich beraten wird, wenn man nachfragt. „Einmal weniger das Licht an lassen, das spart am meisten.“ Waren die abschließenden Worte von Walter Trefz und Wilfried Röcker an die Besucher der Aktion.

Dietmar Lust schlug vor weiter Termine zum Thema Energiesparen zu veranstalten, speziell auch im Wohnbereich und Haushalt, da hier kräftig Energie und letztlich auch Geld gespart werden kann.
Die Energiewende kann nur gelingen, wenn wir alle mithelfen.

Die Bürgerinitiative möchte zukünftig durch solche Veranstaltungen einfach, praktische und auch pfiffige Einsparmethoden für Ihre Mitmenschen weiter geben.



Montag, 12. November 2012

Stresstests von Fessenheim und Beznau

Das Umweltministerium BV hat auf Seiner Internetseite die Ergebnisse/ Auswertungen der "Stresstests" zum herunterladen bereit gestellt:


Gutachten des Öko-Instituts zum EU-Stresstest der Kernkraftwerke Fessenheim und Beznau


Gruß,
Dietmar

Wohin weht die Atomwolke wenns knallt?

Im Onlineangebot von www.ausgestrahlt.de ist ein Tool von flexiRISK zur Simulationen der Ausbreitung der Radioaktivität je nach Wetterlage zu finden!

Interessant zu sehen was wann so passieren kann. Eventuell kann manch einer dann auch verstehen warum wir so vehement am Ausstieg der Atomkraft arbeiten.

Dietmar

Mittwoch, 7. November 2012

.ausgestrahlt bringt uns in die Presse

Nach unserer 60. Mahnwache bekam ich einen Anruf vom Redaktionsteam der .ausgestrahlt. Man war dort positiv überrascht, dass wir noch so aktiv mit den Mahnwachen sind. Ich wurde gefragt, ob ich einem Telefoninterview zusage für die "Vorbilder" Seite in der Ausgabe der Ausgestrahlt vom Oktober/November.

Hier kann man auch online nachlesen.

AKW-Studie zeigt gravierende Sicherheitsmängel

soso, wer hätte das denn gedacht...
Die Bürger und Initiativen vor Ort geben dies schon lange kund, doch man wollte uns nicht glauben. Nun ists offenkundig:

Die Sicherheitsmängel in den grenznahen Atomkraftwerken Fessenheim (Elsass) und Beznau (Nordwestschweiz) sind weit gravierender als bisher bekannt. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten des Öko-Instituts und Physikerbüros Bremen, das Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) vorgelegt hat. (SWR Nachrichten)

lest hier nach! 

Studie zu den wahren Energiekosten

Guter Artikel in der Süddeutschen Zeitung:
"Studien zeigen: Wind, Wasser und Sonne liefern schon heute die Energie billiger als Atom- und Kohlekraftwerke. Das fällt aber nicht auf. Die hohen Subventionen für konventionelle Erzeuger, die nicht auf der Stromrechnung erscheinen, müssen die Steuerzahler tragen."

 (Text und Bild: Süddeutsche)

Gruß,
Dietmar Lust